Ursprung

Die Schutzverleihung für Erfindungen erwuchs ursprünglich aus dem Hoheitsrecht des Monarchen in Form von Privilegien, ab dem Jahr 1897 in Form von Patenten. Der gewerbliche Rechtsschutz wurde 1899 dem damals neu gegründeten Österreichischen Patentamt übertragen.  Eine Verordnung beschränkte die berufsmäßige Vertretung von Parteien auf jene Patentanwälte und autorisierten Privattechniker, die in das vom Patentamt zu führende Register eingetragen waren.

Nach Aufhebung der Patentanwaltsordnung durch den Verfassungsgerichtshof im März 1958 wurde das Standesrecht der Patentanwälte in dem Patentanwaltsgesetz von Juni 1967 neu zusammenfasst. Das neue Gesetz sah die Auflassung des Ziviltechnikerregisters und die Errichtung einer Kammer für eine zu diesem Zeitpunkt bestehende Berufsgruppe von 57 Patentanwälten vor.